Fussball

Ein Jahr nach der Sportplatzeröffnung wurde erstmals mit einer U-14 und U-16 Mannschaft in der Jugendgruppe Attergau am Nachwuchsmeisterschaftsbetrieb teilgenommen. Trainiert wurden die beiden Mannschaften von Karl Tatzreiter und Norbert Blaichinger.

Die Schülermannschaft belegte im ersten Meisterschaftsjahr den 2. Rang und wurde ein Jahr später Meister. Die Jugendmannschaft belegte im ersten Meisterschaftsjahr einen guten Mittelfeldplatz und erreichte ein Jahr später bereits den 3. Platz.

Im Herbst 1980 nahmen wir erstmals mit einer Kampfmannschaft, Reserve- und einer Juniorenmannschaft an der Fußballmeisterschaft in der 2. Klasse Süd teil.

Die ersten drei Meisterschaftsjahre wurde unsere Kampfmannschaft von Eduard Radauer aus Mondsee betreut. In iesen drei Jahren wurden in der Endtabelle der 8. Rang, der 2. Rang und der 6. Rang belegt.

Torschützenkönige 1981/82: St. Rindberger, J. Krumböck, H. Smolka.

Ab Herbst 1983 übernahm Rudolf Radlinger aus Mondsee das Traineramt und betreute unsere Kampfmannschaft für zweieinhalb Jahre. Im ersten Jahr wurde der 3. Rang und im zweiten Jahr der Vizemeistertitel erreicht. Dieser Vizemeistertitel war besonders schmerzvoll, da unsere Mannschaft mit Bad Goisern sowohl Punktegleich als auch mit gleichem Torverhältnis am Ende der Meisterschaft gemeinsam an der Spitze der Tabelle lag. Obwohl das letzte Spiel unserer Mannschaft gegen Attersee mit 8:0 gewonnen wurde, war es um ein Tor zu wenig. Bad Goisern wurde Fußballmeister, weil sie um 1 Tor mehr geschossen hatten als unsere Mannschaft.

Kampfmannschaft 1980/81:
stehend v.l.: Skl. Wondrak, F. Gierbl, J. Stabauer, J. Wasserbauer, R. Reichl, K. Tatzreiter, M. Ramsauer, M. Schweighofer;
hockend v.l.: J.Grubinger, N. Blaichinger, M. Maier, St. Eder, F. Eisl, A. Reichl, P. Graf.

In der Winterpause 1985/86 wurde als neuer Trainer Hans Schöndorfer aus Abersee verpflichtet. Im ersten Jahr war Hans Schöndorfer nur als Trainer tätig, im weiten Meisterschaftsjahr spielte er auch in der Kampfmannschaft und fungierte nun als Spielertrainer.

Diese Verpflichtung war ein wahrer Glücksgriff. Genau so ein Mann wie Hans Schöndorfer hatte unserer Mannschaft noch gefehlt, um endgültig einmal den Meistertitel nach Zell am Moos zu holen. Im ersten Jahr wurde eine Runde vor Schluss im Auswärtsspiel gegen den SV Ebensee mit einem 2:0 Auswärtssieg der Meistertitel in der 2. Klasse Süd vorzeitig fixiert. Mehr als 100 Zell am Mooser Schlachtenbummler begleiteten damals unsere Mannschaft nach Ebensee und feierten mit den Spielern den Titel. Bis in den nächsten Morgen dauerten die ausgelassenen Feierlichkeiten.

Nach dem Aufstieg spielte unsere Kampfannschaft in der 1. Klasse Süd einen erfrischend mitreißenden Offensiv-Fußball und war von Anfang an im oberen Tabellendrittel plaziert. Es zeichnete sich ein Dreikampf zwischen ATSV Ebensee, Lambach und Zell am Moos ab. Am Ende der Herbstmeisterschaft stand unsere Mannschaft als Herbstmeister punktegleich mit Lambach.

Herausragend in diesem Jahr waren die beiden Spiele gegen unseren großen Nachbarn „Union Mondsee“. Beide Male siegte klar unsere Zell am Mooser Kampfmannschaft.

Meistermannschaft 1986/87:
stehend v. l.: Skl. Pariente, St. Rindberger, A. Grabner, R. Reichl, J. Gierbl, J. Schweighofer, M. Maier, J. Schöndorfer, Obmann M. Krög;
hockend v.l.: Masseur A. Froschauer, J. Maier, J. Grubinger, J. Knoblechner, F. Knboblechner, F. Rindberger, M. Maier, J. Edtmeier.

Im Frühjahr lief die Mannschaft dann zu großer Form auf und holte sich mit 5 Punkten Vorsprung den Meistertitel in der 1. Klasse Süd.

In den nächsten fünf Jahren spielte unsere Mannschaft dann in der Bezirksliga Süd. Bestes Ergebnis war ein 5. Rang gleich im ersten Jahr. In der Folge wurde es für die Mannschaft aber immer schwieriger, weil ältere Spieler ihre Karriere beendeten und nicht gleichwertig ersetzt werden konnten.

Trainiert wurde die Kampfmannschaft in diesen Jahren von verschiedenen Trainern: Rudolf Radlinger, Alfred Lettner, Karl Tatzreiter und Fritz Lettner.

Der Abstieg aus der Bezirksliga Süd erfolgte schließlich in der Spielsaison 1992/93.

Besonders erfolgreich war die „Zell am Mooser Hallenmannschaft“. In dieser Zeit wurden alle großen und wichtigen Hallenturniere in unserem Bezirk gewonnen. Unter anderem wurde auch das „Vöcklabrucker-Rundschau-Turnier“ viermal gewonnen.

Nach dem Abstieg spielte unsere Mannschaft von 1993 bis 1995 in der 1. Klasse Süd. Im ersten Jahr wurde als Trainer Helmut Lettner aus Mondsee und im zweiten Jahr Alois Pöllmann, ebenfalls aus Mondsee, verpflichtet. Im Frühjahr 1995 erfolgte schließlich auch der Abstieg aus der 1. Klasse Süd.

Die erfolgreiche Zeller Hallenmannschaft gewann vier mal das Rundschau-Turnier.
stehend v. l.: A. Grabner, R. Reichl, St. Rindberger, J. Gierbl, F. Rindberger;
hockend v. l.: J. Grubinger, J. Knoblechner, M. Maier. (nicht auf dem Foto: J. Maier, A. Lettner, A. Graspointner;)

Alois Pöllmann übte für fünf Jahre das Traineramt in Zell am Moos aus. Kurz nach dem Ende seiner Tätigkeit starb er völlig unerwartet im 45. Lebensjahr.

Von Frühjahr 1999 bis Sommer 2002 wurde unsere Kampfmannschaft von Robert Schindlauer trainiert. Unsere Mannschaft wurde dabei komplett umgekrempelt. Rund um die drei einzig verbliebenen Routiniers Rudi Preining, Stephan Rindberger und Albert Grabner gelang es, vermehrt Spieler aus der erfolgreichen Juniorenmannschaft einzubauen.

So konnte schließlich in der Saison 2000/2001 der Vizemeistertitel erreicht werden – einzig ASKÖ Ebensee war nicht zu besiegen.

Im Sommer 2002 übernahm Fritz Lettner die Mannschaft und konnte dabei auf einen sehr guten Stamm vertrauen, was sich im 2. Jahr seiner Trainertätigkeit auch lohnen sollte. In der Saison 2003/04 konnte der Meistertitel gefeiert werden. Zell am Moos konnte dabei einen spannenden Dreikampf gegen Aurach und Kammer für sich entscheiden und beendete die Saison trotz strömenden Regens mit einem überragenden 10:1-Erfolg gegen die ASKÖ Gosau.

Leider gelang es nicht, sich in der 1. Klasse zu etablieren. Trotz teils guter Leistungen musste die Mannschaft nach der Saison 2004/05 wieder den Gang in die 2.Klasse antreten.

Meistermannschaft 2003/04:
stehend v. l.: Trainer F. Lettner, R. Schindlauer, St. Weninger, W. Zechleitner, M. Ramsauer, F. Wesenauer, J. Steinkress, A. Gaderer,
M. Oberascher, Obmann J. Wasserbauer, F. Rindberger, A. Grubmüller; hockend v. l.: A. Grabner, H. Schwaiger, H. Eichstiel, M. Jakovljevic,
R. Schindlauer, R. Preining, R. Egger, A. Hammerl, M. Weninger, Ch. Birglechner.

Noch während der Saison 2005/06 wurde das Zepter abermals von Fritz Lettner übernommen und er konnte auch begünstigt durch die Sportplatzeröffnung zur Saison 2006/07 die Mannschaft in den nächsten 2 Jahren stabilisieren.

Im Sommer 2008 übernahm das Zeller Urgestein Franz Rindberger die Kampfmannschaft. Er versuchte der Mannschaft durch Einbauen der zuvor von ihm betreuten erfolgreichen U-18 Spieler wieder frischen Wind einzuhauchen. So konnte in der Saison 2010/11 der Vizemeistertitel erreicht werden, was den abermaligen Aufstieg in die 1. Klasse ermöglichte. Besonders hervorzuheben dabei sind die 36 Saisontore von Goalgetter Manfred Dietmann, wodurch er auch Torschützenkönig der 2.Klasse Süd wurde.

Endlich also wieder 1.Klasse, wobei auch dieses Mal nur von kurzer Dauer. Der Herbstdurchgang 2011 wird auf dem beachtlichen 8. Tabellenplatz abgeschlossen, im Frühjahr 2012 klebt jedoch Pech und Unvermögen an den Schussstiefeln der Rindberger-Elf. Als es nicht gelingt, eine 3:0-Führung im Heimspiel gegen die Union Oberwang über die Zeit zu bringen und Oberwang in der letzten Spielminute noch ausgleichen kann, wirft Franz Rindberger völlig entnervt das Handtuch.

Vize-Meister 2010/11:
v.l.: Ch. Bugelnig, Co-Trainer G. Pfarl, W. Achleitner, Ch. Pichler, F. Meindl, A. Wienerroither, M. Ellmauer, S. Lesic, U. Sagir, D. Starlinger,
R. Schindlauer, G. Stabauer, L. Gierbl, M. Edtmeier, Ch. Nußbaumer, R. Egger, T. Hammerl, A. Drachschwandtner, E. Sagir, M. Dietmann,
St. Edtmeier, P. Rindberger; hockend v. l.: Vize-Bgm. Mag. Wiesinger, Trainer F. Rindberger, T. Meindl, Bgm. Langwallner.

Co-Trainer Günther Pfarl übernimmt und kann die Mannschaft bis zum letzten Spieltag im Rennen um den Klassenerhalt halten. Dieser gelingt letztendlich nicht, weil nach einer kräfteraubenden Freitags-Nachtragspartie gegen Schwanenstadt am Sonntag im entscheidenden Spiel gegen Regau bei sommerlicher Hitze einfach die Kräfte nicht reichen. Somit folgt abermals der Abstieg bereits im Jahr nach dem Aufstieg.

Günther Pfarl leitete die Kampfmannschaft die darauffolgenden zwei Spielzeiten. Ihm gelang es dabei, die Mannschaft zusammenzuhalten. Es konnten jeweils Tabellenplätze im gesicherten Mittelfeld erzielt werden.

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